Burtzeltags RTF

Nach 23 Jahren hat es mal wieder mit einer Teilnahme an der Grefrather RTF genau zu meinem Ehrentag geklappt ­čśë Und auch in diesem Jahr setzte der Veranstalter seine Tradition fort, mir mein Startgeld zu erlassen. Vielen vielen Dank daf├╝r. Nat├╝rlich wurde der Betrag von mir auch in diesem Jahr f├╝r die Jugend gespendet, ist doch Ehrensache.

Am Start warteten bereits Fabian & Pit auf mich, nat├╝rlich im Teamtrikot ­čĹŹ mit Basti im Schlepptau. Nedim dr├╝ckte mich ordentlich und spendete mir sp├Ąter auch ein wenig Windschatten. Fehlte noch Bernie, der aber auch kurz darauf eintrudelte. Vor Beginn war klar, dass mich die Jungs bis zum 70er Abzweig begleiten w├╝rden, wo ich dann aus Zeitgr├╝nden auf die kurze Runde abbiegen wollte. Der Streckenverlauf war bei allen bekannt und so ging es direkt vom Start weg ordentlich los. Fabian mit Pit als Zugmaschine, Bernie und Basti dahinter, ich am Ende. Das Tempo lag direkt bei deutlich 30+ und es machte einen Heidenspa├č. Nach knapp drei Km war Bernie weg, er hatte sich einem langsameren Pulk angeschlossen. Wir 4 setzen unsere Fahrt fort, mit steigendem Speed­čśť Mein Versuch mit 38Km/h auch mal Fuhrungsarbeit zu leisten, war nur von kurzer Dauer. Da fehlt noch ordentlich Kraft. Aber daf├╝r gibt es ja Fabian. Unbeirrt machte er Druck und spulte Km um Km ab. Somit war die erste Kontrolle z├╝gig erreicht. Kurzer Stop, Stempel holen, Banane rein und weiter ging es.

Zun├Ąchst rollte ich ein St├╝ck mit Nedim. Als aber das Tempo wieder bei 38 lag, sah ich hinter mir die Jungs und klingt mich aus. Sie waren etwas sp├Ąter an K1 losgerollt und wollten die L├╝cke schlie├čen. Also kurz warten und gemeinsam wieder Tempo aufnehmen. Frei nach dem Motto: Nedim einholen ­čśë Wir kamen Meter um Meter n├Ąher ungerade als wir die Jungs erreicht hatten, tauchte mein Abzweig auf. Kurze Verabschiedung und schon war ich alleine unterwegs. Schnitt 34,7 zu diesem Zeitpunkt war echt geil. Aber jetzt begann die eigentliche Arbeit erst so richtig f├╝r mich ­čśĆ 40 Km bis zum Ziel waren nicht das Problem, aber der Wind erschwerte das ganze umso deutlicher. Vor mir tauchten zwei Radler auf, aber beim ├ťberholvorgang war an der Mimik zu erkennen, da├č wird nix. Also vorbei und weiter. Das sollte sich auch noch ein zweimal wiederholen. Ich dr├╝ckte so ordentlich wie es noch ging und hatte bei Km 58 endlich Gl├╝ck. Zwei Mitfahrer, wobei Jens auch F├╝hrungsarbeit ├╝bernahm. Gott sei Dank. Die Erholung war auch dringend n├Âtig.

Wir rauschten an der zweiten Kontrolle vorbei (diese hatte ich gar nicht wahrgenommen) und bei Km 65 war noch ein letzter Kontrollpunkt meine Rettung. Nochmal Banane und Getr├Ąnk rein und weiter ging es mit Jens gen Ziel. Wir wechselten uns prima ab und nach wenigen Minuten war Grefrath und das Eisstadion wieder erreicht. Danke Jens f├╝r die Unterst├╝tzung ­čĹî

Mit 75 Km bei 2:23h Fahrzeit bin ich restlos zufrieden, zumal mich am Dienstag noch ein Magen Darm Virus f├╝r zwei Tage ausser Gefecht gesetzt hatte. Bereits am Montag sp├╝rte ich w├Ąhrend des Trainings ein einsetzendes Unwohlsein, welches das Intervalltraining zus├Ątzlich erschwerte.

Ab sofort sind die Augen auf das Amstel und LBL gerichtet, wo mir noch 14 Tage Vorbereitung verbleiben.
RTF Grefrath, Montags Intervalle