Augenschmaus
Tag 5 wurde nach der harten Tour vom Vortag zum Ruhetag erkoren. Auch wollten wir Bernie das Szenario am Karerpass nicht vorenthalten. Nach einem entspannten Frühstück machten wir uns auf den Weg. Monzi erklärte sich erfreulicherweise bereit den Fahrerjob zu übernehmen. Dadurch konnte ich mich wieder als Tourguide beweisen 😉
Bernie erfuhr erst am Morgen von seinem Glück. Monzi, Pit & ich hatten tatsächlich dicht gehalten. Er hatte sogar schon angefangen, sich für eine Ausfahrt umzuziehen, als ich am Zimmer klopfte. Sein Gesicht strahlte. Für Pit hatte ich den Rollepass eingeplant, da er diesen bisher nur im Winter auf der Rolle mit Filmbegleitung hoch gefahren war. Somit plante ich eine schöne 4 Pässe Tour. Wir verließen Tramin über Neumarkt und fuhren zunächst in Richtung San Lugano den Berg hinauf, um aber nach knapp 11 Km abzubiegen. Über Aldein, Petersberg & Deutschnofen näherten wir uns dem Eggental. Diesem folgten wir dann auf der Standardroute hinauf zum Karerpass. Ab Welschnofen konnten Monzi, Pit & ich den Vortag mit all seinen Qualen nochmals durchleben und ließen Bernie teilhaben. Vorbei am Karersee öffnete sich das Panorama mit Latemar & Rosengarten immer mehr und bei großartigem Wetter erreichten wir die Passhöhe. Spaziergang, Fotostops & Getränkepause waren jetzt abolutes Pflichtprogramm.





Nach der Pause ging es runter ins Fasstal nach Vigo, um als nächstes Highlight den Rollepass zu erfahren. Allerdings führte uns die Route zunächst über den Passo San Pelegrino & den Passo Valles. Beide Übergänge liegen etwas abseits der Hauptrouten und sind deshalb auch nicht so überlaufen. Auf beiden Pässen hielten wir für die obligatorischen Fotos & Spaziergänge, verzichteten aber auf die Getränke. Die Mittagspause machten wir im Anschluß auf dem Passo Rolle mit Blick auf den mächtigen Pale. Essen und Ausblick waren einfach herrlich. Die Rückfahrt durchs Fassatal rundeten wir noch mit der Umfahrung des Trudener Horn ab, der Aussichtsberg, auf den wir jeden Tag vom Balkon aus blicken 🙂
Abends gingen wir alle glücklich und zufrieden durchs Dorf zum Abendessen und auf dem Rückweg gab es in einem gemütlich, modernen Weinkeller noch eine kleine Weinverkostung, sprich: jeder trank einen anderen Wein 😉 Die Planung für den nächsten Tag stand auch, es sollte zum Lago di Molveno gehen. Eine wunderschöne Runde, die Bernie auch mit einem Akku absolvieren konnte.






Alle hatten sich prima erholt und freuten sich somit auf die Ausfahrt an Tag 6, wo allerdings einiges passieren sollte 😉