Letzter Tag Tramin

Der 7te Tag fing alles andere als gut an. Dunkle Wolken verhießen nichts gutes. Auch waren ordentlich Unwetter mit viel Regen vorhergesagt. Keine guten Vorraussetzungen für eine schöne Runde. Aber es kam anders 😉

Nach dem Frühstück blieb ich auf der Terrasse und beobachtete bei Himbeerschorle das Wetter. Es kamen tatsächlich bis 62l Regen runter. Echt irre. Bernie packte bereits seine Sachen. Monzi arbeitete ein wenig und ich gab die Hoffnung noch nicht auf. Gegen Mittag wurde es tatsächlich besser. Der Himmel zog auf. Dennoch ging ich mit Monzi erstmal eine leckere Speckknödelsuppe essen und anschließend noch etwas Wein shoppen. Pit war bereits mit dem Rad unterwegs, musste er doch seinem inneren Trieb folgen 😉 Auf dem Rückweg vom Winzer beobachtete ich das Wetter und vor allen Dingen die Verhältnisse auf den Straßen. Die Entscheidung war schnell gefällt. „Ich drehe noch eine kleine Runde“ teilte ich Monzi mit. Er hatte aber keinen Bock mehr. Ich zog mich um, sattelte Gino und wollte los. Pit und ich klatschten uns ab. Er kam und ich ging 🙂 Einmal Sigmundskron durchs Tal und über die Bahntrasse retour. >Sigmundskron<

Es war genau die richtige Entscheidung. Ich probierte auf dem Hinweg nach Sigmundskron noch ein paar neue Wege aus, ehe mich der Etschtalradweg schließlich zum Abzweig auf die Bahntrasse brachte. Jetzt folgte hohe italienische Baukunst für Radfahrer. Die Trasse ist ein echter Genuss. Sie führt zwar eine zeitlang bergauf, aber es macht einfach Spaß und man kommt aus dem Staunen einfach nicht mehr heraus. Hätte ich noch etwas mehr Zeit gehabt, hätte ich auch noch den versteckten Bicigrill getestet. Das wird dann beim nächsten Besuch nachgeholt. Denn als Fazit bleibt für mich auch in diesem Jahr festzuhalten: Ich war mit Sicherheit nicht das letzte Mal zum Radeln in Tramin. Neben der tollen Unterkunft, den vielen schönen Optionen sind auch einige Ziele noch immer nicht abgearbeitet 😉