Einer mehr als gedacht

Auch so kann es gehen. Während ich auf der Ernst Poensgen Allee wie ein A320 meine Warteschleifen drehte, tauchte urplötzlich der Lange als Überraschungsgast auf. Geil. So wurde aus dem Duo mit Pit ein harmonisches Trio. Alle hatten bei den einsetzenden Sonnenstrahlen richtig Bock und so machten wir uns gemeinsam auf die Runde. Pit und ich hatten 3 Stunden ausgemacht und im Kopf hatte ich mir eine Runde ausgemalt 😉 Leider etwas zu kurz, wie sich im Laufe des Tages herausstellen sollte. So musste ich am Ende noch einen Kringel drehen, um dann schlußendlich 3 Stunden und 17 Sekunden auf dem Edge stehen zu haben 🙂

Fuhrpark

Fuhrpark

Jahreszeiten und Formbedingt sollte es flach bleiben, so daß wir über den ISS Dome und die Broicherstraße bei Rückenwind gut vorwärts kamen. Uns wurde aber schon jetzt klar, daß es nicht ständig so bleiben würde. An der Anger und Lünen`sche Gasse brachten uns den Wirtschaftswegen zwischen Angermund, Serm, Heitorf und Lintorf immer näher. Wir genossen die Fahrt in vollen Zügen und auch die unterschiedlichen Straßenbeläge änderten wenn überhaupt nur kurzfristig etwas daran. Für mich war es zudem ein gutes Training für Limburgs Mooiste, da es auch dort über viele ähnliche Wege und Sträßchen gehen wird.

Schloß Heltorf war schnell erreicht und weiter ging es ein wenig im Wald versteckt gen Lintorf. Am Kreisel der K19 ging es links weg über die Bissingheimer Straße bis zum Eschbruch/Stockweg. Die Rumpelstrecke ist uns bestens von der Ratinger Frühjahrs RTF bekannt, ebenso ihr leicht ansteigendes Profil. Wir folgtem dem Stockweg bis zur Querung der B1 und noch immer harmonisch flott ging es weiter durch die Felder. An der Stooter Straße gesellten sich kurzzeitig ein paar Rehe zu uns, die aber dann doch schnellsten das Weite suchten. Streng beobachtet von einem Bussard auf dem Laternenmast zu unserer Linken. Der Lange bekam beim Anblick von so viel leckerem Rehrücken kurze Zeit später ein wenig Hunger. So beschloß ich über das Schloß Linnep zu fahren, um dort eine kurze Rast einlegen zu können. Die Wirtschaftswege brachten uns schnell dorthin und die Sonne tat ihr Übriges zur Pause dazu 😉

Pit & Der Lange

Pit & Der Lange

Beim Blick auf die Fahrzeit blieb noch ein wenig Zeit für einen Schlenker um Hösel, der aber auch ein paar Hm beinhaltete. Die Beine wurden allmählich etwas schwerer, was aber auch kein Wunder war. Wir waren nämlich ein wenig zu schnell unterwegs. Gruppendynamik halt 😉 Es machte aber auch einen Mordsspaß. So ging es über Eggerscheidt und den Holenderweg zurück nach Ratingen und von dort über meinen Standardweg vorbei am Bauenhaus gen Heimat. Nicht ohne meinen Körper trotz der einsetzenden Müdigkeit noch ein wenig zu fordern. Zwei kleine Erhebungen wurden zu zwei Intervallen mit fast Max Belastung genutzt. Der altte Körper braucht hin und wieder ein paar Reize. Und wenn es nach der Trainingslehre von STAPS geht, dürfen es auch gerne ein paar mehr sein 🙂

So kamen wir alle wohlbehalten in Gerresheim an. Pit wurde am Bauhaus verabschiedet, dem Langen winkte ich an der Morper Straße hinterher. Ab hier gab es wie bereits geschrieben noch den ein oder anderen Kringel zu drehen.

Danke Jungs für das schöne Training. Die Kleine Schlösser Runde hat wirklich Spaß bereitet und war für mich nach 75 Km mit 25er Schnitt beendet. Fortsetzung erwünscht 🙂

Auch Pit hat bereits ein paar Buchstaben in eine bestimmte Reihenfolge gebracht. Das Ergebnis findet ihr hier !!!