Karnevals Km

Die jecke Woche fiel aus bekannten Gründen auch in diesem Jahr aus. Sehr zum Leidwesen meiner Frau und mir. Hatten wir ursprünglich doch ein paar tolle Events auf dem Schirm. Aber alles Jammern hilft ja nichts. Hoffen wir halt auf 2023.

Da die freien Tage ja nun feststanden, wurden trotz Wind/Sturm/Regen ein paar Touren absolviert. Auch der alte Fausto wurde mal wieder aktiviert. Heldenkurbel 53/39 inklusive. Aber wer mich kennt weiss natürlich, dass ich um diese Jahreszeit eher das kleine Kettenblatt zum Kurbeln nutze und Grundlagen Km schrubbe. Und das habe ich auch geschafft. Aber der Reihe nach 😉

Den Anfang machte eine kurze und sehr windige Tour mit dem noch älteren Mounti. Ich wollte unbedingt raus und war schon mit 90 Minuten zufrieden. Und wie der Zufall es wollte, schließlich war ein Großteil der Waldwege noch gesperrt, traf ich in Unterbach den lieben Pit. Kurzer Schwatz und schon wurde grob für Anfang April (5 oder 7) ein Tag auf den Spuren des Amstel Gold Race festgezurrt. Wenn das Wetter es zulässt 🙂 >Kurze WindMTBRunde mit Pit Stop<

Drei Tage später machte ich mich mit Claudio auf den Weg in den >Rhein Kreis Neuss< Entspannt und relaxt wollte ich einfach nur ein paar flache Km abspulen. Auch das klappte recht ordentlich. Am Ende standen 3:45 h auf dem Edge. In Summe kamen 90 Km zusammen, die am Ende doch noch ein paar Hm zusätzlich hatte 😉

Nach einem Tag am Meer ging es wieder mit Claudio auf Tour. Begleitet von Regenschauern und immer noch kräftigem Wind kam zwischenzeitlich mal die Sinnfrage auf. Aber ich konnte sie mir positiv beantworten. Nach 3 Stunden größtenteils über Asphalt war ich wieder @Home. Weitere 68 Km mit 750 Hm waren in den Beinen. Allerdings verspürte ich doch mehr Müdigkeit als gedacht. Ob da vielleicht auch mein Alter ein wenig Einfluss ausübt? Vermutlich. >Angertal<

Somit kam Fausto erst am Samstag zu seiner Saison Premiere. Auch für mich war es die erste echte Rennrad Ausfahrt. Wie oben geschrieben wurde es eine flache Runde ohne große topographische Schwierigkeiten. Auf der Runde >Hönninger Allerlei< wurde auch der erste Hunderter der Saison abgespult. Das Kreiseln im Dunstkreis Hönningen hat echt Spaß bereitet. Auch Fausto läuft nach 21 Jahren immer noch ohne zu Murren. Echt schön 🙂

Der Sonntag wurde zäh. Schon auf den ersten Km machte sich unendliche Müdigkeit breit, die ich auch nicht aus den Beinen herausfahren konnte. Der Tag wurde somit zur Qual. Selbst das „lockere“ Kurbeln gestaltete sich als schwierig. Ich fuhr trotzdem wie geplant meine Standardrunde zum Baldeneysee und weiter in Richtung Esel. Im Ruhrtal wurde ich deshäufiger von dem ein oder anderen Radler förmlich stehen gelassen. Zu schwach meine Performance. Am Esel legte ich gleich zu Beginn 39/23 auf. Mehr ging nicht, auch wenn ich es herbeigesehnt habe. So quälte ich mich den Hügel rauf und verzichtete oben auf die Schleife durch die Felder. Ich war einfach angeknockt. Selbst die letzten 20 Km über Krummenweg und durch Ratingen machten nicht mehr so richtig Spaß. Nach 80 Km war ich nach der Runde >Müder Esel< völlig geplättet.

Schnell stand der Entschluß am Rosenmontag nicht aufs Rad zu steigen. Ruhe war angesagt. Somit war die Urlaubswoche auch schon wieder vorbei. Zwar anders als geplant. Aber im Nachgang war ich dann trotzdem zufrieden.

Die letzte Woche wurde dann wieder ruhiger. Zwangsweise durch den Job, gewollt durch mich. Erholung war angesagt. Das merkte ich auch noch bei der >Kurze Feierabend Runde< am Donnerstag. Die Beine waren noch immer etwas müde. Der Kopf aber auch. So cruiste ich ein wenig durch die Wälder und war noch vor Einsetzen der Dunkelheit nach 41 Km wieder zu Hause.

Gestern ging es dann zum >Schloß Dyck< 88 Km die mir durch die Kälte und den Wind mehr zusetzten als erwartet. Aber so ist es manchmal. Jetzt steigt so langsam die Vorfreude auf die RTF Saison. Ich habe totalen Bock auf die kommenden Veranstaltungen, wenn nur nicht diese bekloppten Spritpreise wären. Diese haben es tatsächlich geschafft, meine Teilnahme in Schwalmtal am kommenden Samstag noch einmal zu überdenken. Mal sehen, wie es ausgeht 😉