Ruhigere Phase
Nach dem Pfalzlands Grvl gab es aufgrund verschiedener privater Umstände nicht so richtige Zeitfenster, um lange Touren abzuspulen. Es passte einfach nicht. So gab es in den letzten Wochen tatsächlich auch Grvl Ausfahrten von gerade mal 60 min. Was früher undenkbar war, erfüllte mich heuer allerdings mit großen Glücksgefühlen. Hauptsache raus und abtauchen in den Wald. Da reichten selbst die kurzen Dinger, um mich glücklich zu machen. Vielleicht waren es aber auch die kleinen Dinge, die die entsprechenden Schalter bei mir umlegten. Hier ein Fuchs, dort ein Reh, oder der Falke bei seinem Flug 50 cm über meinem Kopf…. Der erfolgreiche Mäusebussard 20m rechts auf der Wiese…. ich habe zwar nicht viele Km abgespult, aber immerhin war ich unterwegs.
Seit Anfang August geht der Blick in Richtung >NRG< Dort warten ja 160 Km auf mich, da gilt es natürlich, die Ausfahrten wieder ein wenig anzupassen. Mit der Ausfahrt >Dickelsbach & Oberbusch< sollte der Startschuß fallen. Fast 70 Km feinster Schotter bildeten einen soliden Start. Bei der nächsten Ausfahrt rollte ich mal wieder durch teilweise unbekanntes Terrain. Das >Gut Müllerhof< ist schon recht gigantisch, auch wenn es teilweise ein Lost Place zu sein scheint. Aber die 45 Km lange Feierabendrunde hat mir neue Perpektiven eröffnet 😉






Als nächstes folgte eine gemeinsame Grvl Tour mit Pit & Christoph. Dabei wollten wir dem „Kleinen“ die Gegend an der 6 Seen Platte, sowie ein kleines Stück Oberbusch zeigen. Es wurde eine tolle Ausfahrt mit dem Fazit, bei der nächsten Tour den Auberg sowie den Mülheimer Stadtwald mit einzubauen. Mal schauen, wann es so weit sein wird. Die Tour >Trio Grvl mit Pit & Christoph< hatte für mich eine Länge von 76 Km, für Pit & den Kleinen entsprechend mehr, da sie mit dem Rad zu mir angereist waren.
Am letzten Dienstag gab es dann mal wieder einen >Grvl Fondo<, sprich über 100 Km. Ich konnte Überstunden abbauen und nutze die kühlen Morgenstunden für einen frühen Start. Bereits um kurz nach Acht rollte ich mit Claudio los und cruiste vorbei am U-See und Gruiten gen Osterholz. Vorbei an Mettmann & Wülfrath gelangte ich ins Angertal, dem ich bis Hösel folgte. Über den Esel & Schloß Hugenpoet erreichte ich Mintard, wo ich eine Getränkepause einlegte und mich mit Snacks stärkte. Knapp 60 Km standen zu diesem Zeitpunkt auf dem Edge.





Nach der Pause ging es noch ein Stück durchs Ruhrtal, bevor es hoch auf den Auberg ging. Selbeck, Rottbach & Wambachtal waren die nächsten Stationen. Mittlerweile nahm auch die Temperatur weiter zu, so daß ich froh war, bereits auf dem Rückweg zu sein. Über den Grindsmark & Rahmer Benden erreichte ich den Oberbusch, der natürlich bei so einer Ausfahrt nicht fehlen darf. Allerdings wurde er mehr oder weniger nur durchquert, ganz im Gegensatz zur gestrigen Ausfahrt >Oberbusch<, wo ich wieder meinen 30 Km Kringel gedreht habe.
Vom Oberbusch ging es dann auf den üblichen Wegen gen Vennhausen, wo ich nach 112 Km mit 1200 Hm glücklich und zufrieden den Nachmittag auf der Terasse und dem Sofa verbrachte 🙂 Das Training hat also wieder etwas Fahrt aufgenommen und so wird es hoffentlich auch bleiben. Morgen geht es für Claudio erst einmal zur Inspektion, sowie zur erneuten Prüfung des Hinterrades. Mal sehen, ob die kleine Beule in der Felge eine Veränderung vollzogen hat oder nicht. Fahrtechnisch habe ich jedenfalls nichts bemerkt. Ich werde berichten.
Ja, Gut Müllerhof sieht was spooky aus, aber der hintere Teil ist bewohnt. Denke die bauen das nach und nach aus.
Im hinteren Teil standen 2 Pferde auf der Koppel. Aber der bewohnte Teil war verschwindend gering. Der Rest sieht nach Baustelle aus, auf der nicht gebaut wird