Erkältungsloch überwunden

Nach dem sehr holprigen Saisonstart und der erzwungenen Pause konnte ich ich am 22.11. endlich wieder einen Versuch starten. Der Körper schien sich erholt zu haben und so wagte ich einen vorsichtigen Neustart. Aufgrund des Wetters wurde es tatsächlich ein >Echtes Wintertraining< Zwar nur knapp31 km, aber die 82 min taten mir und meiner Stimmung unendlich gut 🙂 Neben der Kälte bei um die 3 Grad meldeten sich auch die Beine, ob der ungewohnten Belastung. Aber das Schlimmste an diesem Training ist das An und Ausziehen der gesamten Wintermontur. Das nervt schon jetzt 😦

Eine Woche später sollte es dann weiter gehen. Mit kleinen Schritten den Körper wieder ans Training gewöhnen. Unter dem Motto >Back to Business< rollte ich 40 Km Rund um Hilden. Für die ersten Tage sollte die Richtung Ohligser Heide häufiger mein Richtung sein, um möglichst flach erstmal wieder die Beine ans rollen zu gewöhnen.

Zwei Tage später konnte ich >Endlich wieder cruisen< Schritt für Schritt in die richtige Richtung. Völlig ohne Stress und einfach genießen. Der Körper meckert zwar immer noch, also hauptsächlich die Beine, aber das Thema begleitet mich beim Radsport schon ein paar Jahre länger. und wird es auch noch weiter tun 😉

Bei der nächsten Ausfahrt waren 2 Stunden das Ziel. Wieder flach, wieder entspannt. Ich rollte Richtung Rhein, um dem größten Teil der Pfützen aus dem Weg zu gehen. Das klappte grundsätzlich auch ganz ordentlich, nur auf einem neuen Abschnitt in Himmelgeist führte mich die Route über einen tiefen, matschigen mit Pfützen übersäten Reitweg. Zwar nur 300m, aber Claudio und ich sahen entsprechend aus. Die zeitliche Vorgabe konnte ich beim >Feuchten Grvl< erfüllen und weitere knapp 50 km waren in den Beinen.

Am 9. Dezember wollte ich mal wieder meine Lampe an Claudio testen, entsprechend spät nach der Arbeit gings los. ich rollte bei tollem Abendhimmel in den Wald und spulte ruhig und entspannt ein paar Km ab. Je dunkler es wurde, je dunkler waren auch die anderen Gestalten im Wald abgezogen. Erschreckend! Zu meinem Leidwesen musste ich feststellen, dass auch mein Sigma auf höchster Stufe mein Sichtfeld nicht wirklich optimal ausleuchtet. Je länger es in der Dunkelheit durch den Wald ging, desti unwohler fühlte ich mich. Der >Little Dark Spin< über 60 min zwang mich im Nachgang zum Handeln. Mittlerweile hängt eine Lupine SL Grano unterm Edge an Claudio. Die Jungfernfahrt steht noch an.

Letzten Samstag ging es über 53 Km wieder durch Hassel, Hilden und Ohligs durch den Wald. Wieder entspannt, wenn auch ab und an mal mit etwas mehr Druck auf dem Pedal. Die Freude am Radsport war komplett zurück und auch die Vorfreude beim >Warmup fürs Party WE< auf den 3. Advent war deutlich zu spüren.

Nachdem Wochende ging es Montag & Dienstag auf einen Doppelpack. Die Beine waren schwer, der Körper müde und eindeutig zu schwer. Das viele Sitzen bei gutem Essen und reichlich Getränken machten ein entspanntes Vorwärtskommen fast unmöglich. Trotzdem konnte ich im Nachgang die beiden Ausfahrten >After Völlerei Grvl< und >Cruisen< über jeweils 42 km genießen. Nun heißt es für mich den Fokus langsam wieder auch auf längere usfahrten zu legen. Schließlich habe ich in dieser Radsportsaison noch einiges vor 🙂