Wasserschlacht

Passend zum Wetter sang ich heute während des Trainings „I`m training in the Rain“ 😉 Eigentlich dachte ich beim Losfahren, dass das Wetter ja gar nicht so schlimm sei. Die Wege waren zwar nass, aber von oben kam nix. Noch nicht 😦 Aber ich hatte richtig Bock zu fahren und das änderte auch das schlechtere Wetter später nicht….. oder doch…..

Am Pillebach entlang ging es zunächst einmal darum die Beine zu lockern. Die waren nämlich ziemlich fest. Es dauerte heute auch verhältnismäßig lange bis ich das Gefühl hatte, frei zu sein. Aber da sorgte dann die nasse Hose verbunden mit frischen Wind für wenig Freude und somit hatte ich nicht lange was von einem guten Feeling auf dem Rad.

Bauenhäuser Weg

Bauenhäuser Weg

Vom Pillebach ging es zunächst in Richtung Rennbahn und weiter zum Bauenhäuser Weg. Hier zeigte sich der Anstieg durch den Wald bereits im Nebel. Und ab hier setzte dann auch die Feuchtigkeit von oben ein. Noch machte es mir nix aus, deshalb auch die fröhliche Gesangseinlage. Vorbei am Segelflugplatz war Knittkuhl im Nebel schnell erreicht. Über den Mauerweg ging es bei schlechter werdender Sicht hinunter nach Ratingen. Nass von oben, nass von unten, verließ mich jetzt auch der alte 15 jährige rechte Neoprenüberschuh. Der Reißverschluss ging wie von Geisterhand auf und ließ das Wasser somit auch in den Schuh 😦 Mittlerweile sank die Stimmung bei mir. Ein wenig Kälte kroch mir in die Knochen. Da musste ein Anstieg zur Wärmeproduktion her. Über die Hasselbecker Straße wuchtete ich mich wieder hoch zur Mettmanner Straße und bog ab in Richtung Metzkausen. Wirklich geholfen hat die Aktion nicht. Jetzt waren aber die Beine endlich im Normalzustand. Ich beschloß mit ein wenig Druck weiter und irgendwie wieder gen Heimat zu fahren. Der Regen setzte mir zu diesem Zeitpunkt ordentlich zu. Die Beine wurden kalt, die Laune sank immer weiter. Der Erkrather Weg brachte mich zum Gans und dieser runter nach Erkrath. Hier änderte sich die komplette Lage. Das Wetter wurde erträglicher, die Laune stieg ein wenig. Ich beschloss noch einen kleinen Umweg durch die Düsselauen zu machen. Das war die richtige Entscheidung, denn ich baute direkt noch eine weitere Verlängerung des Trainings bis zum Staufenplatz an. Dort änderte ich final die Route und fuhr am Ostpark vorbei, entlang der Düssel wieder nach Hause. Nass bis auf die Knochen erreichte ich nach 1:47:34 Fahrzeit mein Ziel. Zur Belohnung gab es ein heißes Wannenbad und die Gewissheit, heute einer der ganz wenigen Radsportler Outdoor gewesen zu sein. >Garminlink<