Urlaubsende, Trainingsauftakt

Der Urlaub ist Geschichte. Die Maloche steht wieder an. Da wollte ich heute zum Abschluß noch mal raus. Die Entscheidung war nicht leicht, aber schlußendlich goldrichtig. Ein feiner Trail durch das Rotthäuser Bachtal und über die Hügel. Ein stetes Auf und Ab auf schmalen Trampelpfaden, die mittlerweile schon recht feucht geworden sind und mir einen kleinen Vorgeschmack auf den bevorstehenden Winter gegeben haben. Ihr habt richtig gelesen. Ich werde den Winter durchlaufen und mein Training somit erweitern. Der Plan bleibt nach wie vor, zweimal die Woche zu radeln plus einmal laufen zu gehen. Sollte radeln nicht klappen, wird gelaufen. Kann ja nicht jeder Winter so easy werden, wie der Vergangene. Da war ich wirklich zufrieden. Mal sehen wie es läuft. Ich werde jedenfalls wieder regelmäßig berichten 🙂

So wohl in der Woche vor dem Ligurientrip, als auch in Ligurien selbst war ich ausschließlich zu Fuß unterwegs. Es hat mächtig Spaß gemacht, auch wenn die Touren in Italien nicht ganz einfach waren. Dort gab es neben vielen Höhenmetern auch ordentlich Wind. Die einzig flache Strecke nach Imperia entlang der Küste spulte ich bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 75 km/h ab. Eigentlich verrückt, aber so war auf dem Küstenweg nicht all zuviel Betrieb 😉

Die beiden anderen Touren trieben mich ins Hinterland und in die Einsamkeit. Zeitweise war weit und breit niemand zu sehen. Ausser Olivenbäumen war da nix. Trotzdem schön. So mag ich es ja schließlich. Die zusammengeklickerten Strecken auf der Suunto gaben mir die notwendige Sicherheit, immer wieder zurück nach Diano Marina zu finden. Hat auch prima geklappt.

Bei Instagram hatte ich ja bereits immer kleine Statusmeldungen abgegeben, die ja auch hier im Blog verlinkt sind. Somit will ich jetzt gar nicht weiter auf die einzelnen Läufe eingehen. Herrlich wars und jetzt beginnt die Vorbereitung auf den Tour vom Genfer See nach Nizza mit Pedalo. Wir warten alle dringend auf die Termine, damit wir endlich planen können. Die Vorfreude ist bereits jetzt spürbar. Ein wenig, aber spürbar 🙂