Team Bussi beim Quarantäne Cup

Durch Zufall hatte ich im >Rennrad News Forum< vom >QCup< gelesen. Angelehnt an den bekannten Winterpokal haben die Initiatoren des Forum des Quarantäne Cup über den Zeitraum 01.04 bis 30.06.20 ins Leben gerufen. Also habe ich kurzerhand das >Team Bussi< in Leben gerufen und die übrigen Teammitglieder per WhattsApp informiert. Fabian und Pit meldeten sich zügig an und so sind wir immerhin schon mal zu dritt 🙂 Aber: 2 Plätze wären noch frei 😉 Wer also möchte meldet sich einfach an und radelt ein wenig mit 😉

Somit standen auch die beiden Ausfahrten mit Gino schon im Zeichen des QCup. Aber hauptsächlich galten sie meinem persönlichen Wohlbefinden. Tolles Wetter, Ausfahrt in Teamkleidung, keine Bein oder Armlinge, einfach genießen und Vitamin B tanken. Am Mittwoch rollte ich über zunächst als Warmup gen Erkrath, um dort in den Gink abzubiegen. Es folgte mit dem Dorper Weg der erste Anstieg des Tages. Mit Gino lassen sich die Dinger ja doch deutlich einfacher bewältigen, als auf Claudio 🙂 Weiter ging es über Vogelskothen und Eschenkämpchenweg nach Metzkausen. Entspannt über die Feldwege, die Sonne von oben, den Duft von Raps in der Nase erreichte ich Flandersbach. Zu diesem Zeitpunkt war ich richtig happy. Die Campa´s surrten und wer mich kennt der weiss, das ich dieses Geräusch liebe. Ich folgte dem Panorama Radweg (erstaunlich leer), umkurvte Aprath und rollte weiter über Am Rosenhügel. Das Windrather Tal empfing mich mit seinem leichten Anstieg, ehe es bis zum Abzweig zur Windrather Kapelle fast von alleine rollte. Den Anstieg zur Kapelle nahm ich möglichst locker. Klappte prima und oben gab es zur Belohnung ein Gel.

Die Abfahrt nach Neviges mit seinem Kopfsteinpflaster bewältigte ich problemlos. An der Kreuzung im Ort wählte ich die Option Geradeaus und somit den Anstieg Wilhelmstraße. Hier drückte ich mal ein wenig mehr aufs Pedal, um das Knie zu checken. War zwar schon mal besser, ging aber recht ordentlich. Oben angekommen hatte mich der Panorama Radweg wieder. Ich rollte ihn hinunter nach Wülfrath, kreuzte meinen Hinweg und rollte durch den Ort hinauf zur Kölnische Landstraße. Diese brachte mich nach Hahnenfurth, wo ich hinter dem Tunnel in den Schlehenweg abbog. Diesen Abschnitt hinauf zur Waldkampfbahn finde ich wirklich herrlich. Zudem rollte es erstaunlich gut und auf der Osterholzer Straße beschloss ich noch eine weitere Schleife. In Alt Gruiten ging es noch mal kurz Richtung Vohwinkel und über die Polnische Mütze und die Mahnertmühle zurück gen Heimat. Rausgekommen sind schöne 85 Km mit 943 Hm >Windrather Kapelle<

Gestern ging es mit Gino noch einmal in die Ausläufer des Niederbergischen. Und es war genauso prima wie am Mittwoch. Übers Neandertal, Hahnenfurth, Altdüssel und den Schevenhofer Weg erreichte ich wieder das Windrather Tal. Dieses mal ließ ich den Abzweig zur Kapelle links liegen und fuhr weiter gen Lagenberg und Nierenhof. Mensch, was waren hier viele Radler unterwegs. Unglaublich! Leider auch als Sechser Pulk, der von der Polizei aber angehalten wurde. Selber Schuld! Auf meinem Weg nach Kupferdreh schmiedete ich den Plan, nach vielen Monaten mal wieder dem Baldeneysee einen Besuch abzustatte. Normalerweise bei Sonnenschein an einem Feiertag keine gute Idee. Aber die Parkplätze waren allesamt gespeert 😉 Vorher stand aber der lange Anstieg über die Dilldorfer und Rodberger Straße an. Kaum Verkehr machen die Abschnitt mittlerweile zu einem echten Schmankerl. Die Abfahrt durchs Hespertal war begleitet von dem ein oder anderen Motorrad. Ansonsten eher wenig Verkehr. Die Absperrung durchs Ordnungsamt konnte ich problemlos passieren und so erreichte ich Haus Scheppen. So leer habe ich es dort in über 30 Jahren noch nie angetroffen. Klar, es war geschlossen, aber es waren auch kaum Menschen vor Ort. Ich machte einen kurzen Gelstop am direkt am See, genoss den Ausblick und machte mich kurz darauf auf den 35 Km langen Heimweg. Entlang des See, durch das Ruhrtal bis Kettwig und zu guter Letzt den Esel hinauf war die Fahrt geprägt von eine wenig Speed und jeder Menge Radfahrer. Nach dem Esel ging es noch am Schloß Linnep vorbei und im Anschluß über Krummenweg und Ratingen zurück nach Gerresheim. Wieder eine schöne  Ausfahrt, auf der ich ab und zu auch die Beine ein wenig testen konnte. Es wird langsam, auch wenn die wirklich harten RTF Km bisher fehlen. Fast 90 Km mit 764 Hm >Baldeneysee<