Schockstarre

Pünktlich zum Jahresende traf bei Jasmin und mir der absolute Worstcase ein 😦

Wir haben für unsere Wohnung nach 14 Jahren eine Eigenbedarfskündigung erhalten. Zwei Tage vor Sylvester war der Zeitpunkt…… ihr wisst schon… eher bescheiden. Seitdem ist nichts mehr wie es bislang war. Absolute Fassungslosigkeit nicht nur bei uns, sondern bei Allen mit denen wir darüber gesprochen haben. Der Stachel sitzt sehr, sehr tief. Tiefer geht es schon fast nicht.

Somit sind alle Planungen für meine Radsportsaison urplötzlich auf ganz dünnem Eis gebettet. Statt Training steht aktuell die Wohnungssuche an vorderster Stelle. Muss ja auch so sein. Aber ich merke auch, wie mich das ganze Szenario von Innen heraus immer mehr auffrisst. Kaum vernünftiger Schlaf in den Nächten trägt auch nicht zum Wohlbefinden bei. Wache ich nachts auf, geht das Kopfkino los. Das entwickelt sich zur Zeit sogar bis hin zu wirklichen Hassgefühlen. Jasmin und mir geht es wirklich absolut beschissen. Wer uns kennt weis aber auch, dass wir nicht aufgeben werden. Wir werden ein schönes neues Zuhause für uns und Mogli & Kasper finden.

Was den Radsport anbelangt, habe ich mir trotz allem einen Startplatz bei Limburgs Mooiste für die 185 Km Runde ergattert. Bis Ende Mai ist ja noch etwas Zeit und irgendwie werde ich auch etwas Training einbauen können. Wird mir und Jasmin sicherlich gut tun. Was das Thema Radmarathon Cup Deutschland angeht, halte ich unter diesen Bedingungen eine Teilnahme für eher ausgeschlossen. Aber auch hier werde ich die Hoffnung nicht aufgeben, denn das bekannte Sprichwort

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt

kann ja durchaus eintreffen und uns überraschen. Es bleibt also in den nächsten Wochen in zweierlei Hinsicht spannend. Drückt uns die Daumen 🙂

Wir lassen uns nicht unterkriegen