Kurze Runde

Der Samstag stand eigentlich ganz im Zeichen des bevorstehenden Indischen Abend mit Freunden bei uns @Home. Unmengen an Vorbereitungen waren in der Küche zu bewältigen, trotzdem gönnte mir Jasmin ein Runde auf Gino. Vermutlich wollte sie verhindern, daß ich ihr ständig im Weg stehe, während sie die Kochorgie vollführte 😉

So machte ich mich gegen 10 Uhr auf eine Runde. Zunächst war ich ein wenig planlos, wohin mich die Reise führen sollte. Aber Gino übernahm zielsicher die Wegführung und somit ging es auf die Standardrunde zum Rhein. Entspannt rollte ich die Dreherstraße hinunter, während die Cosmic bereits leicht anfingen, ihr herrliches Surren in meinem Gehör einzunisten 🙂 Ich ließ mich nicht verleiten und rollte entspannt und kontrolliert weiter. Alle leichten Erhebungen wurden mit 50×19 weggedrückt. Trotzdem behielt ich den Puls im Auge. Es machte bei der langsam einsetzenden Wärme richtig Spaß. Die Schwäche von Mittwoch schien überwunden und es lief deutlich besser. Am Rhein angekommen nahm ich in Richtung Flughafenbrücke ein wenig Fahrt auf. Da war es dann auch wieder deutlich zu hören……. das Surren der Laufräder 🙂 Auf dem Teilstück merkte ich aber auch, das auf der anderen Seite gen Uerdingen ein wenig Wind von vorne auf mich warten würde. Ich reagierte und nahm auf dem Weg über die Brücke das Tempo raus und verpflegte mich bei der Querung. Im Kopf ratterten die Gedankenspiele. Wie sollte ich drüben fahren ???? Puls beobachten oder doch ein wenig kontrolliert mit Druck ??? Klar war, das ich keinen Windschatten finden würde, denn es war erstaunlich leer für einen Samstag vormittag. Beim Einbiegen auf den Rheindamm war die Entscheidung gefallen. Ein wenig Druck kann nicht schaden, aber immer mir Blick auf den Puls. Max 160 wollte ich zulassen. Das sollte reichen. Ich zog meine Spur auf dem Deich und kam erstaunlich gut voran. Schneller als erwartet überquerte ich die Krefelder Rheinbrücke und blieb ab sofort der eingeschlagenen Linie treu. Ein wenig Tempo halten, den Cosmic beim Surren zuhören, die Landschaft genießen und mir den Fahrtwind um die Ohren rauschen lassen. So ging es durch die Felder gen Schloß Heltorf, ohne diesmal an ihm vorbeizufahren. Ich fuhr über die Heltorfer Schloßallee in die entgegengesetzte Richtung. Auch schön und direkt gespeichert, um eine weitere Alternative zu haben. In Kalkum ging es dann wieder auf altbekannten Wegen zurück nach Hause. Dank der Agilität von Gino wurden die 2:15:13 h Fahrzeit ein wahres Vergnügen. Mit Schnitt 28,3 kann ich sehr gut leben. Noch besser war aber das Körpergefühl auf und nach der Runde. So wohl habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. Zwar waren es nur 63,87 Km, aber ich wollte ja in der Küche noch ein wenig im Weg stehen. Auch das ist mir glaube ich am Nachmittag noch ganz gut gelungen 😉 Der Abend war klasse und Jasmin hat kochtechnisch eine viel größere Leistung vollbracht, als ich auf dem Rad 🙂   >Garminlink<