Kreuz und Quer gegen die Kälte

Der Winter ist da !! Ohne wenn und aber. Das Thermometer zeigte gerade mal knapp 1 Grad. Allerdings mit viel Wohlwollen meinerseits 😉 Daher scheint der Winterpokal wohl seinen Namen zu haben. Für mich stand aber erst einmal der Kampf gegen den inneren Schweinehund an. Im Kopf war ich auf dieses feuchte, sehr kalte Wetter nicht  eingestellt. Aber es half nix, jetzt oder nie. Also zog ich mich Winterfest an und zog mit Mounti los. „Ab in den Wald, denn dort ist es nicht so kalt“ sagte ich mir.

Der Hildener Stadtwald war das Ziel, den ich nach 10 Km auch erreichte. Was die nächsten Km folgte, war Fahren im Blindflug. Frei nach Schnauze drehte ich meine Kreise und begegnete dem ein oder anderen Spaziergänger dabei mehr als einmal. Nach mehrmaligem Links und Rechts, und Rechts und Links hatte ich zwischenzeitlich ein wenig die Orientierung verloren, schaffte es aber dann doch wieder aus dem Wald hinaus. Es war echt schön dort und schreit nach Wiederholung. Der ein oder andere Pfad will schließlich noch erkundet werden 🙂 Und auch der Ja und Sandberg sind nicht weit weg. Auch da gibt es noch ein paar Kringel zu drehen.

 

Der Rückweg war dann schließlich nur noch Formsache. Unterbacher See und Düssel sind ja Winter Standard Programm für den Rückweg aus dieser Region. Nach etwas über 2 Stunden und 43,5 Km war ich froh, etwas für mich getan zu haben. Es hätte auch noch etwas länger gehen können, aber der Winter ist noch lang und solche Tage werden noch öfter an Körper, Geist und Seele zehren. Hildener Stadtwald

Am Mittwoch hatte ich bereits eine Runde durch den Hinkesforst gedreht. Dort war ich ebenfalls auf der Suche nach neuen Pfaden und Wegen. Das ganze allerdings bei etwas angenehmeren Temperaturen. Soweit man bei durchschnittlich 5 Grad überhaupt davon reden kann 😉 Eigentlich war ich dort bereits in voller Wintermontur unterwegs, um ja nichts zu riskieren.

Wochentags, um die Mittagszeit ist es in Wäldern wirklich schön. Über weite Teile ist man alleine unterwegs und kann somit die Natur vollends genießen. Und nicht nur die Natur, sondern auch die Strecke. Auf dem ein oder anderen Reitweg kann man ebenfalls sicher sein, niemanden zu begegnen, was den Reiz an solchen Ausfahrten natürlich erhöht. Nach 2:20 h und etwas über 48 Km war die Tour durch den Hinkesforst beendet und das standesgemäße Wannenbad als Belohnung sorgte für schnelle Erholung.