Burtzeltags RTF

Nach 23 Jahren hat es mal wieder mit einer Teilnahme an der Grefrather RTF genau zu meinem Ehrentag geklappt 😉 Und auch in diesem Jahr setzte der Veranstalter seine Tradition fort, mir mein Startgeld zu erlassen. Vielen vielen Dank dafĂŒr. NatĂŒrlich wurde der Betrag von mir auch in diesem Jahr fĂŒr die Jugend gespendet, ist doch Ehrensache.

Am Start warteten bereits Fabian & Pit auf mich, natĂŒrlich im Teamtrikot 👍 mit Basti im Schlepptau. Nedim drĂŒckte mich ordentlich und spendete mir spĂ€ter auch ein wenig Windschatten. Fehlte noch Bernie, der aber auch kurz darauf eintrudelte. Vor Beginn war klar, dass mich die Jungs bis zum 70er Abzweig begleiten wĂŒrden, wo ich dann aus ZeitgrĂŒnden auf die kurze Runde abbiegen wollte. Der Streckenverlauf war bei allen bekannt und so ging es direkt vom Start weg ordentlich los. Fabian mit Pit als Zugmaschine, Bernie und Basti dahinter, ich am Ende. Das Tempo lag direkt bei deutlich 30+ und es machte einen Heidenspaß. Nach knapp drei Km war Bernie weg, er hatte sich einem langsameren Pulk angeschlossen. Wir 4 setzen unsere Fahrt fort, mit steigendem Speed😜 Mein Versuch mit 38Km/h auch mal Fuhrungsarbeit zu leisten, war nur von kurzer Dauer. Da fehlt noch ordentlich Kraft. Aber dafĂŒr gibt es ja Fabian. Unbeirrt machte er Druck und spulte Km um Km ab. Somit war die erste Kontrolle zĂŒgig erreicht. Kurzer Stop, Stempel holen, Banane rein und weiter ging es.

ZunĂ€chst rollte ich ein StĂŒck mit Nedim. Als aber das Tempo wieder bei 38 lag, sah ich hinter mir die Jungs und klingt mich aus. Sie waren etwas spĂ€ter an K1 losgerollt und wollten die LĂŒcke schließen. Also kurz warten und gemeinsam wieder Tempo aufnehmen. Frei nach dem Motto: Nedim einholen 😉 Wir kamen Meter um Meter nĂ€her ungerade als wir die Jungs erreicht hatten, tauchte mein Abzweig auf. Kurze Verabschiedung und schon war ich alleine unterwegs. Schnitt 34,7 zu diesem Zeitpunkt war echt geil. Aber jetzt begann die eigentliche Arbeit erst so richtig fĂŒr mich 😏 40 Km bis zum Ziel waren nicht das Problem, aber der Wind erschwerte das ganze umso deutlicher. Vor mir tauchten zwei Radler auf, aber beim Überholvorgang war an der Mimik zu erkennen, daß wird nix. Also vorbei und weiter. Das sollte sich auch noch ein zweimal wiederholen. Ich drĂŒckte so ordentlich wie es noch ging und hatte bei Km 58 endlich GlĂŒck. Zwei Mitfahrer, wobei Jens auch FĂŒhrungsarbeit ĂŒbernahm. Gott sei Dank. Die Erholung war auch dringend nötig.

Wir rauschten an der zweiten Kontrolle vorbei (diese hatte ich gar nicht wahrgenommen) und bei Km 65 war noch ein letzter Kontrollpunkt meine Rettung. Nochmal Banane und GetrĂ€nk rein und weiter ging es mit Jens gen Ziel. Wir wechselten uns prima ab und nach wenigen Minuten war Grefrath und das Eisstadion wieder erreicht. Danke Jens fĂŒr die UnterstĂŒtzung 👌

Mit 75 Km bei 2:23h Fahrzeit bin ich restlos zufrieden, zumal mich am Dienstag noch ein Magen Darm Virus fĂŒr zwei Tage ausser Gefecht gesetzt hatte. Bereits am Montag spĂŒrte ich wĂ€hrend des Trainings ein einsetzendes Unwohlsein, welches das Intervalltraining zusĂ€tzlich erschwerte.

Ab sofort sind die Augen auf das Amstel und LBL gerichtet, wo mir noch 14 Tage Vorbereitung verbleiben.
RTF Grefrath, Montags Intervalle