Einfach mal Danke sagen

Heute ist es einfach mal an der Zeit „Danke“ zu sagen!

Danke an Jasmin, die es nicht immer leicht mit mir hatte. Als ich am 01. Mai gestürzt bin, änderte sich auch für sie so einiges. Plötzlich hatte sie einen Mann zu Hause, der nicht mehr so viele Dinge alleine bewältigen konnte und mit zunehmender Dauer seiner Untätigkeit, es auch ihr nicht immer leicht gemacht hat. Da gab es schon den ein oder anderen Tag, der mir auch heute noch leid tut. Aber ohne ihre Unterstützung hätte ich die lange Leidenszeit nicht so gut überstanden 🙂

Danke Jasmin

Einen besonders großen Anteil an meiner Genesung und den Erhalt meines Optimismus hat Physio Simon. Durch seine großartige Arbeit mit und neben meinem Ellbogen bin ich heute an dem Punkt, dass ich wieder mit mehr Zuversicht aufs Rad steigen kann. Simon war einen Tag nach dem Verlust der Pfäden zur Stelle und hat mit seiner Arbeit begonnen. Akribisch, motivierend, schmerzhaft, lustig und immer mit Optimismus hat er mich bis letzte Woche Donnerstag behandelt. All meine Fragen wurden beantwortet, vieles leicht verständlich erklärt und auch meine Ungeduld wurde nebenbei mit behandelt. Jetzt bin ich für ihn austerapiert und wir sind beide mehr als zufrieden mit dem Ergebnis. Dennoch steht er mir im Notfall weiter zur Seite 🙂

Danke Simon

Auch wenn ich mir in der Zeit noch einen Hexenschuß beim Kampf mit Kasper & Mogli um die Mäuse in der Wohnung und auf der Terrasse zugezogen habe, konnte ich endlich mit leichten Grvl Ausfahrten beginnen. Sie gehörten zum Therapieplan von Simon und zeigten mir deutlich die aktuellen Grenzen des Machbaren auf. Nicht die Beine sind der Taktgeber, sondern der Ellbogen. Er zeigt mir deutlich, was geht und was nicht. Das wird auch noch einige Zeit so bleiben.

Seit Mitte Juli sind nun endlich auch die Garmin Rally Pedalen im Einsatz. Mit Wattmessung trainieren ist völlig neu und bleibt aktuell noch in der Kennenlernphase. Aber ab und zu schiele ich schon mal auf die Zahlen. Mit strukturiertem Training werde ich später beginnen.

Die Ausfahrten werden langsam etwas länger und auch der ein oder andere Hügel kommt dazu. Alleine diese Tatsachen machen mich schon sehr happy. Neben vielen Kringeln am U-See, im Hassler & Hildener Forst konnte ich auch meinen geliebten Oberbusch wieder aufsuchen. Einmal sogar gemeinsam mit Bernie, den ich auf dem Weg dorthin hinter dem Flughafen aufrollte und wir somit einen kleinen gemeinsamen Abstecher machten. Am letzten Wochenende habe ich dann die >Oberbusch Extended< Version abgespult. Ihr wisst schon: Hin, 30 Km im Oberbusch kreiseln und wieder zurück. Und wie immer war es einfach herrlich. Für morgen ist das Ziel einfach 70 Km zu cruisen und am Mittwoch -> da habe ich frei <- werde ich eine meiner lange geplanten Touren in Angriff nehmen 😉 Nach langem Abwegen des Für und Wider habe ich mich für eine 100 Km durch die Lippeauen und das Hohe Mark entschieden. Ein erster vorsichtiger Test mit dezenten Hm und auf unterschiedlichen Untergründen. Der Asphaltanteil ist bewusst etwas höher gewählt, um dem Ellbogen nicht zu sehr zu stressen. Auch habe ich jederzeit die Möglichkeit die Strecke einzukürzen. Ich freue mich wahnsinnig.

Und für das Jahr 2027 habe ich einen ersten Teaser für eine neue Grvl Veranstaltung erhalten

Gigante de Palatinado

Eine 130 Km Grvl Tour mit 3000 Hm durch die Pfalz. Veranstalter Timo hat sich durch seine Teilnahme an zwei Gigante Grvl Events in Spanien inspirieren lassen und will im nächsten Jahr ein Gigante Event in der Pfalz durchführen. Gespickt mit 16 Anstiegen, knallharten Schotterpisten soll dieses Event entsprechend der Vorbilder eine echte Grenzerfahrung für Beine & Geist werden. Mal sehen, ob der Termin für mich passt 😉

Was die geplanten Veranstaltungen in diesem Jahr betrifft, habe ich mich definitiv vom Harter Brocken und dem Rheinhessen Grvl Giro verabschiedet. Beide Touren werden ich nicht fahren, da es zeitlich für mich einfach nicht passt. Sie sind zu schwer und lang und bedeuten viel Stress für den Arm. Ausserdem werde ich nicht mein sportliches Niveau erreichen, welches es mir erlauben würde die Touren mit Spaß und Genuss bei sportlichem Ehrgeiz zu absolvieren. Somit werde ich sie für 2027 einplanen, sofern so nocht stattfinden. Was ich mir wünschen würde 🙂