Ein erster Schritt :-)
Letzten Mittwoch war es endlich soweit. Jochen aka Doc Vöge befreite mich vom Gips 🙂 , der mir die Tage zuvor schon ordentlich zu setzte. Das tat so unheimlich gut wieder Luft auf der Haut zu spüren. Ein Blick auf die Narbe wurde kurz und knapp mit einem „Sieht schon ganu gut aus“ abgerundet. Dann stand der entscheidene 3D Scan an.

Das finden der richtigen Armposition nahm etwas Zeit in Anspruch und war für mich als etwas größerer Mensch nicht ganz ohne Schmerzen zu bewältigen 😦 Schlußendlich erklärte mir Jochen im Nachgang an den Aufnahmen, dass die beiden Schrauben, sowie das Radiusköpfchen genau da sitzen, wo sie sollen. Prima Ergebnis, meine Hoffnungen stiegen. Aber auch einen Dämpfer hatte Doc Vöge parat.
Weitere 4 Wochen Radsport Pause
Das war natürlich nicht dass, was Bussi gerne hören wollte. Aber Jochens Erklärung leuchtete mir ein, auch wenn sie mich innerlich nicht beruhigte. Wenigstens durfte Simon am nächsten Tag mit seiner Arbeit beginnen und dafür Sorge tragen, dass die Schwellungen verschwinden. Das wird abernoch ein etwa längerer Weg.



Der erste Termin bei Simon war erfolgreich, auch wenn die Hauptarbeit nun bei mir selber liegt. Zwischen den Terminen darf und soll ich natürlich weiter den Heilungsprozess unterstützen. Ist zwar nicht ganz schmerzfrei, war der Sturz aber auch nicht. Meine Hoffnung auch ruhigere Nächte mit besserem Schlaf haben sich bisher leider noch nicht eingefunden. Häufig liege ich in der Nacht wach und der Arm pocht und schmerzt…… es arbeitet ordentlich in dem Teil.
Nun sitze ich Pfingstsonntag bei herrlichem Wetter auf der Terrasse und schwelge unweigerlich in vielen Erinnerungen. Das hilft mir ein wenig gegen die aufkommende schlechte Laune und der Inaktivität. Im Jahre 1991 nahm ich das erste Mal in Bimbach am Rhönmarathon im Rahmen der Supercup Serie teil. Schon damals war der Supercup in die bereits 22. Rhön Rundfahrt integriert. Wenn man bedenkt, was der RSC Bimbach aus diesem Event gemacht. Einfach klasse. Nicht umsonst heißt es heutzutage:
Pfingsten fährt man Bimbach



Ich habe an alle drei Teilnahmen, nach 1991 nahm ich noch 92 & 94 teil, viele positive Erinnerungen. Die Veranstaltungen waren top organisiert, die Verpflegungen zu den damaligen Zeiten schon ein Träumchen, der Streckenservice top, bis hin zur wunderbaren Landschaft mit Wasserkuppe & Co. Von der Landschaft war ich so angetan, dass ich in einem der folgenden Jahren sogar für eine normale RTF die knapp 300Km Anfahrt in Kauf genommen habe.
Genug der Erinnerungen, jetzt gilt der Fokus wieder dem Hier und Jetzt und der damit verbundenen Hoffnung auf eine unkomplizierte Genesung. Schließlich habe ich noch Ziele für den Rest des Jahres –>
Pfalzlands, Rheinhessen Giro, Harter Brocken Challenge und der Niederrhein Grvl
Hoffen wir mal das Beste und ich kann alles noch bis Anfang Oktober fahren. Fortsetzung folgt 🙂